Estrich-Sanierung einer Werkshalle

Stuttgart-Feuerbach

Kurzinfos

Leistung

Umwelttechnik

Bauherr/Auftraggeber

Robert Bosch GmbH

Architekt

Robert Bosch GmbH

Ausführungszeitraum

02/2019 - 03/2019

Auftragssumme

0.07 Mio. EUR

Referenzblatt

Daten & Fakten

Das Werk in Stuttgart-Feuerbach gibt es seit über 100 Jahren und es ist einer der traditionsreichsten Standorte des Automobilzulieferers Bosch. Heute arbeiten dort fast 14.000 Menschen. Die lange Geschichte führte über die Zeit natürlich auch zu vielen Neu- und Umbauten, so wie auch jüngst bei der Werkhalle Fe 203. Bei den Vorbereitungsarbeiten für einen neuen Hallengrundriss stießen die Umbau-Kollegen von Gottlob Rommel auf eine Gefahr im Verborgenen: Beim Abbruch der Bodenplatte förderte der Mini-Bagger auch eine schon ältere Schicht Estrich unter dem Estrich zu Tage – ein asbesthaltiger Magnesitestrich, zu erkennen an seiner gelblichen Färbung. Sofort wurden die Bauarbeiten gestoppt: Rommel Umwelttechnik, bitte übernehmen! Die betroffenen zirka 500 Quadratmeter Hallenfläche wurden umgehend eingehaust und waren fortan nur noch über eine Vierfachschleuse zu betreten.

Auf dem Hallenboden gelagertes Material für den Umbau wurde gereinigt und ausgeschleust, um Platz für die nun anstehende Schadstoffsanierung zu schaffen. Sechs Kollegen brachen mit Bohrhämmern die alten Estrichschichten auf und füllten das belastete Material in staubdicht verschließbare, reißfeste Säcke, sogenannte Big Bags. Nach der anschließenden Feinreinigung des gesamten eingehausten Sanierungsbereiches inklusive der stark zerklüfteten Bodenplatte mit Spezialsaugern zerstäubten die unter Vollschutz arbeitenden Rommel- Sanierungsexperten ein Restfaserbindemittel, um eventuell noch Reste von Asbestfasern in der Raumluft zu binden und unschädlich zu machen. Der akkreditierte Gutachter hob anschließend den Daumen: Die Umbauarbeiten der Werkhalle Fe 203 konnten wie geplant fortgesetzt werden.

Sämtliche Stemmarbeiten konnten auf Wunsch des Bauherren übrigens immer erst ab 16 Uhr durchgeführt werden. Aber die Rommel-Teams arbeiteten wie gewohnt flexibel, um die innerbetrieblichen Abläufe von Bosch so wenig wie möglich zu stören. Erst recht, wenn Gefahr im Untergrund lauert!

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