Portfolioanalyse
Durch Portfolioanalysen Risiken erkennen und strategisch handeln
Eine fundierte Portfolioanalyse schafft Klarheit: Welche Gebäude sind zukunftsfähig und wo drohen wirtschaftliche Risiken durch Investitionsstau, steigende CO₂-Kosten oder neue regulatorische Anforderungen? Die Gottlob-Rommel-Gruppe kombiniert umfassende Portfolioanalysen mit baulicher Umsetzungskompetenz. So entsteht ein maßgeschneiderter Fahrplan für die Dekarbonisierung und den langfristigen Werterhalt Ihrer Immobilien.
Wer ein Immobilienportfolio verantwortet, steht vor einer klaren Herausforderung: Welche Objekte sind langfristig tragfähig – und wo entstehen Risiken durch hohe Emissionen, energetischen Sanierungsbedarf oder sich verschärfende gesetzliche Vorgaben? Angesichts der Klimaneutralitätsziele für den Gebäude- und Immobiliensektor sowie der steigenden Kosten für fossile Energieträger droht bei Untätigkeit das Entstehen sogenannter „Stranded Assets“ – also Vermögenswerte, deren Nutzung oder Verwertung wirtschaftlich unattraktiv wird. Investoren befinden sich dabei häufig im Spannungsfeld zwischen kurzfristigen Renditeerwartungen und langfristiger Substanzsicherung – das sogenannte Investor-Nutzer-Dilemma. Es gilt, zum richtigen Zeitpunkt die passenden Sanierungsentscheidungen zu treffen. Das Beraterteam der Gottlob-Rommel-Gruppe unterstützt Eigentümer und Bestandshalter mit belastbaren Entscheidungsgrundlagen: Unsere Portfolioanalysen machen Klimarisiken sichtbar, priorisieren Handlungsbedarfe und entwickeln konkrete Sanierungsfahrpläne – abgestimmt auf die EU-Dekarbonisierungsziele und die individuellen Anforderungen Ihres Bestands.
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FAQs zum Thema
Von der Analyse zur Maßnahme: Strategien gegen Stranded Assets mit Hilfe von CREEM
Das CREEM-Modell (Carbon Risk Real Estate Monitor) bewertet die Klimaperformance von Immobilien im Abgleich mit international anerkannten Dekarbonisierungspfaden. Das Risikomonitoring macht sichtbar, ab wann ein Gebäude regulatorisch „out of line“ läuft. So lassen sich Stranded Assets frühzeitig erkennen, Prioritäten setzen und Investitionen strategisch ausrichten. Eine Portfolioanalyse inklusive Klimaneutralitätspfad kann also geeignete Sanierungsmaßnahmen identifizieren, diese zeitlich richtig einzuordnen und – das ist ein zentraler Punkt für Wirtschaftlichkeit – mögliche Synergien zwischen den Immobilien identifizieren.
Warum Ihr Immobilienportfolio mit Gottlob Rommel analysieren?
Wir bieten unseren Kunden einen besonderen Vorteil: Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Spezialisten aus dem Geschäftsbereich Altbaumodernisierung können wir die in den Analysen empfohlenen Maßnahmen nicht nur technisch fundiert bewerten, sondern auch direkt mit belastbaren Kostenschätzungen hinterlegen. Dies schafft Klarheit über den zu verrichtenden finanziellen Aufwand, ohne die Verbindlichkeit einer Beauftragung eingehen zu müssen.
So denken wir bei Gottlob Rommel Portfolioanalysen einen Schritt weiter: Als Generalunternehmer mit ESG-Fachwissen und Erfahrung in der Altbaumodernisierung übersetzen wir Ergebnisse aus der Portfolioanalyse in umsetzbare Maßnahmen verständlich, wirtschaftlich und praxiserprobt.
Unsere Leistungen im Bereich Portfolioanalyse
- Durchführung CREEM-konformer Portfolioanalysen für Wohn- und Nichtwohnimmobilien
- Entwicklung individueller Klimaneutralitätspfade für Einzelgebäude und Gesamtportfolios
- Identifikation von Synergien im Gebäudebestand (zum Beispiel bei Anlagentechnik oder Maßnahmenbündelung)
- Integration konkreter Sanierungsempfehlungen inklusive Kostenschätzungen aus der Baupraxis
- Priorisierung der Maßnahmen nach ESG-Risiko, wirtschaftlicher Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit
- Ergebnisdokumentation zur internen ESG-Steuerung und externen Investorenkommunikation
Unser ESG-Beratungsexperte

Innovation & Entwicklung, ESG-Beratung
Justus Sieling
Projektleiter Umweltmanagement, ESG-Berater & DGNB-Consultant
FAQs zur Portfolioanalyse mit dem CREEM-Modell
CREEM steht für Carbon Risk Real Estate Monitor, das ist ein wissenschaftlich fundiertes Modell zur Bewertung der Klimarisiken von Immobilien. Es ermöglicht die Einordnung der CO₂-Performance eines Gebäudes im Vergleich zu international anerkannten Dekarbonisierungspfaden und identifiziert, ab wann Objekte regulatorisch aus dem Zielpfad geraten. CREEM ist besonders relevant für Investoren, die Klimaziele, ESG-Vorgaben und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen wollen.
Stranded Assets sind Vermögenswerte, deren wirtschaftlicher Wert durch externe Veränderungen stark sinkt oder vollständig verloren geht. Im Immobiliensektor betrifft dies vor allem Gebäude, die aufgrund neuer ESG-Regulierungen, steigender CO₂-Kosten oder mangelnder Energieeffizienz nicht mehr wirtschaftlich betrieben, verkauft oder vermietet werden können. Diese Objekte erfüllen häufig nicht die Anforderungen an nachhaltige Investitionen und verlieren dadurch an Attraktivität für Investoren und Nutzer.
Das CREEM-Modell bewertet die Klimaperformance von Immobilienbeständen und zeigt auf, wo Risiken entstehen und welche Investitionen erforderlich sind, um Dekarbonisierungsziele zu erreichen. So lassen sich Stranded Assets frühzeitig erkennen und Maßnahmen auf der Grundlage von belastbaren Daten strategisch priorisieren.
Die Analyse schafft Transparenz über klimabezogene Risiken, erfüllt regulatorische Anforderungen und bietet eine fundierte Entscheidungsbasis für Investitionen. Sie hilft dabei, Sanierungsstrategien gezielt zu entwickeln und Portfolios zukunftssicher auszurichten.
Gebäude mit fossiler Heiztechnik, ungedämmter Gebäudehülle oder hohem Energieverbrauch gelten als besonders kritisch. CREEM zeigt, wann solche Objekte aus dem Zielpfad fallen und welche Maßnahmen notwendig sind, um regulatorische Konformität wiederherzustellen.
Unsere Portfolioanalysen liefern zu einer CO₂-Bewertung auch konkrete Handlungsempfehlungen für Immobilienbesitzer und Bestandhalter inklusive Maßnahmenbündelung, zeitlicher Priorisierung und belastbarer Kostenschätzungen. Damit lassen sich Investitionen sicher und wirkungsvoll planen.
Die Portfolioanalyse der Gottlob-Rommel-Gruppe verbindet fundiertes ESG-Wissen mit umfassender Bauerfahrung. Unsere Fachleute aus dem Bereich Altbaumodernisierung bewerten die empfohlenen Maßnahmen praxisnah und hinterlegen sie auch gleich mit realistischen Kostenschätzungen. Das schafft Planungssicherheit, ohne dass eine unmittelbare Beauftragung erforderlich ist.
Die Portfolioanalyse definiert für jedes Gebäude im Bestand einen individuellen Dekarbonisierungspfad. Dabei werden realistische Zeitachsen, technische Abhängigkeiten und mögliche Förderoptionen berücksichtigt. Auf dieser Grundlage entsteht ein verlässlicher Handlungsrahmen, der Investitionsentscheidungen absichert und langfristige Klimaziele erreichbar macht – insbesondere für Bestandshalter und institutionelle Investoren.
Die Portfolioanalyse zeigt, wo sich technische oder organisatorische Gemeinsamkeiten zwischen Gebäuden sinnvoll nutzen lassen, beispielsweise bei der Anlagentechnik, der Fassadensanierung oder der Koordination von Planungsleistungen. Solche Synergien ermöglichen es, Maßnahmen zu bündeln, Prozesse zu vereinfachen und Kosten zu reduzieren. Das erleichtert die Umsetzung über mehrere Objekte hinweg und erhöht die Effizienz im gesamten Portfolio.
