Zirkularität

Zirkuläres Bauen für eine gelebte Kreislaufwirtschaft

Der Rohstoff von morgen steckt in den Gebäuden von heute. Zirkuläres Bauen schafft die Grundlage dafür, dass Materialien über Generationen hinweg im Wirtschaftskreislauf bleiben. Als praxisorientierter Bau- und ESG-Partner integrieren wir Kreislaufprinzipien nahtlos in Planung, Ausschreibung und Ausführung von Gebäuden. Bauprojekte mit Zirkularität erfüllen dadurch die Vorgaben der EU-Taxonomie, der DGNB oder des QNG.

Zirkuläres Bauen bedeutet für uns bei Gottlob Rommel, Materialien und Gebäude so zu planen, zu nutzen und zurückzuführen, dass Ressourcen geschont und Werte erhalten bleiben. Dabei ist die Dokumentation der verbauten Materialien über den Gebäuderessourcenpass ein Schlüssel, um Gebäude in Zukunft als Rohstofflager für eine gelebte Kreislaufwirtschaft zu betrachten (Urban Mining). Der Lebenszyklus eines Gebäudes endet dann nicht mit dem Rückbau, sondern durch zirkuläre Ansätze tragen wir dazu bei, die Umweltbelastung zu verringern.

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Alle ESG-Beratungsleistungen im Überblick
FAQs zum Thema

Unsere Beratung für Zirkularität ist besonders relevant für

  • Neubauprojekte mit EU-Taxonomie-, DGNB- oder QNG-Zielen
  • Gewerbe- und Logistikimmobilien mit kurzen Lebenszyklen
  • Sanierungen, bei denen wertvolle Baustoffe im Bestand stecken
  • Investoren, die ESG- und EU-Taxonomie-Vorgaben erfüllen müssen

Mit der Gottlob-Rommel-Gruppe können Sie bei allen Themen rund um Zirkularität, zirkuläres Bauen und zirkuläres Sanieren auf einen erfahrenen Baupartner zurückgreifen. Denn: Wir denken Kreislaufwirtschaft bereits ab der Planung Ihres Gebäudes mit. So entstehen Bauprojekte, die von Beginn an Abfälle weitgehend vermeiden und Sekundärrohstoffe gezielt nutzen, um eine gelebte Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen.  

Unsere Lösungen sind technisch fundiert, wirtschaftlich sinnvoll und setzen neue Standards im Industriebau, Gewerbebau, Gesellschaftsbau und Pflegeheimbau.

Unsere Leistungen rund um zirkuläres Bauen

  • Beratung zur Zirkularität
  • Gebäuderessourcenpass
  • Integration zirkulärer Prinzipien bereits in der Planung und Ausschreibung
  • Unterstützung bei der Materialwahl: rückbaufähig, wiederverwendbar, recyclinggerecht
  • Entwicklung praxisnaher Rückbau- und Recyclingkonzepte – abgestimmt auf Ihr Projekt
  • Beratung zur Materialeffizienz und zur Minimierung von Abfällen entlang der Wertschöpfungskette

 

Jetzt beraten lassen!

Unser Vorgehen bei der Umsetzung zirkulärer Prinzipien

Schritt Leistung
1. Stoffstrom-Analyse Erfassung relevanter Materialien, Bauteile und Mengen auf Basis von BIM-Daten oder Bestandsunterlagen
2. Zirkularitäts-Potenzialbewertung Bewertung von Wiederverwendbarkeit, Recyclingfähigkeit und Schadstofffreiheit in Leistungsverzeichnistexten je Bauteil
3. Planung & Ausschreibung Formulierung zirkulärer Anforderungen in Texten und Vergabekriterien
4. Umsetzung & Dokumentation Begleitung der Bauausführung, Materialpass, digitale Erfassung im Gebäuderessourcenpass
5. Rückbau- & Wiederverwendungskonzept Entwicklung praxisnaher Szenarien für Demontage, Sortierung und Vermarktung der Sekundärrohstoffe

Ihre Vorteile beim zirkulären Bauen mit Gottlob Rommel

Experte für zirkuläres Bauen

 Praktikable Lösungen statt Theorie 
 

Gebäude als Rohstoffspeicher

Nachhaltigkeit wird zum ökonomischen Vorteil

Sauber dokumentiert

Transparentes Reporting nach den jeweiligen Zertifizierungsvorgabe

Synergieeffekte durch die Rommel-Experten

Ressourceneffizienz, Zertifizierungen und Förderungen perfekt kombiniert

Unsere ESG-Beratungsexpertin

Sarah Jourdan

Innovation & Entwicklung, ESG-Beratung

Sarah Jourdan

Projektleiterin Nachhaltigkeit und Zertifierung, ESG-Beraterin & DGNB-Consultant


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Gebäuderessourcenpass

Wir kombinieren fundiertes Materialwissen mit bautechnischer Umsetzung und berücksichtigen aktuelle Standards wie DGNB, QNG, DIN EN ISO 22057. 

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FAQs zu den Themen Zirkularität und zirkuläres Bauen

Zirkuläres Bauen beschreibt einen ganzheitlichen Planungs- und Bauansatz, bei dem Gebäude von Anfang an so konzipiert werden, dass verwendete Materialien nach der Nutzungsphase sortenrein rückgebaut und in den Materialkreislauf zurückgeführt werden können. Anders als beim herkömmlichen Bauen, bei dem Gebäude am Ende ihres Lebenszyklus meist abgerissen und entsorgt werden, setzt zirkuläres Bauen auf Wiederverwendung, Ressourceneffizienz und eine deutliche Reduktion von Abfall und CO₂-Emissionen. Dieser nachhaltige Ansatz gewinnt insbesondere in ESG-konformen Bauprojekten und bei QNG- sowie DGNB-Zertifizierungen zunehmend an Bedeutung. 

Zirkuläres Bauen eignet sich besonders für Neubauten im Büro- und Verwaltungsbereich, für Gewerbeimmobilien mit mittleren bis kurzen Nutzungszyklen, für kommunale Gebäude sowie für Immobilienportfolios von Bestandshaltern, die langfristig in Wertstabilität und Nachhaltigkeit investieren. Kommunen nutzen zirkuläre Prinzipien zunehmend, um öffentliche Gebäude klimaresilient und zukunftssicher zu errichten. Projektentwickler und Unternehmen profitieren durch reduzierte Lebenszykluskosten, bessere ESG-Ratings und höhere Restwerttransparenz bei der Immobilienbewertung. 

Für Bestandshalter im Immobilienbereich ist zirkuläres Bauen ein strategisches Instrument, um den materiellen Gebäudewert über den gesamten Lebenszyklus zu sichern. Durch den dokumentierten Rückbauwert von verbauten Materialien lassen sich stille Reserven aktivieren und bilanzielle Vorteile erzielen. Zudem profitieren Bestandshalter von geringeren Umbaukosten, da modular geplante, zirkuläre Bauteile einfacher zu demontieren oder wiederzuverwenden sind. Im Hinblick auf EU-Taxonomie, ESG-Reporting und CSRD-Pflichten liefert das zirkuläre Bauen belastbare Nachweise für ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.

Unternehmen, die ein neues Bürogebäude, einen Verwaltungsbau oder eine Produktionsstätte planen, profitieren von zirkulären Bauprinzipien durch eine erhöhte Planungs- und Nutzungssicherheit über den gesamten Lebenszyklus der Immobilie. Frühzeitig integrierte Zirkularität reduziert langfristig die Betriebskosten, verbessert die CO₂-Bilanz des Neubaus und schafft die Grundlage für die Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel, z. B. über das KfW-Programm Klimafreundlicher Neubau (KFN) oder QNG-Zertifizierungen. Darüber hinaus stärkt zirkuläres Bauen die ESG-Konformität gegenüber Investoren, Finanzierungsgebern und Stakeholdern. 

Kommunen, die zirkuläres Bauen in ihre Bauprojekte integrieren, verbessern nicht nur ihre Klimabilanz, sondern leisten einen sichtbaren Beitrag zur kommunalen Kreislaufwirtschaft. Durch die Wiederverwendung von Baustoffen und die dokumentierte Rückbaufähigkeit öffentlicher Gebäude lassen sich Baukosten langfristig reduzieren und CO₂-Emissionen senken. Zudem erfüllen zirkulär geplante Gebäude zentrale Kriterien der EU-Taxonomie sowie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), was die Förderchancen und Finanzierungsmöglichkeiten kommunaler Vorhaben deutlich verbessert. 

Zirkuläres Bauen erfüllt zahlreiche Anforderungen aktueller Nachhaltigkeitsstandards. Sowohl die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) als auch das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) bewerten Kriterien wie Ressourceneffizienz, Rückbaupotenziale und Recyclingfähigkeit der eingesetzten Materialien. Die EU-Taxonomie fordert explizit die Einhaltung von Umweltzielen und die Minimierung von Umweltbelastungen, was durch zirkuläres Bauen systematisch unterstützt wird. Damit liefert Zirkularität einen entscheidenden Beitrag zur ESG-Konformität von Neubau- und Bestandsimmobilien. 

Die Gottlob-Rommel-Gruppe begleitet Bauherren, Investoren und öffentliche Auftraggeber bei der Integration zirkulärer Prinzipien in Neubau- und Sanierungsprojekte. Unsere Leistungen umfassen die Analyse des Materialeinsatzes, die Erstellung des Gebäuderessourcenpasses, die Entwicklung von Rückbaukonzepten sowie die strategische Verankerung von Zirkularität in Ausschreibungen und Vergabeprozessen. Zudem stimmen wir unsere Leistungen eng mit Zertifizierungsstellen für QNG, DGNB und EU-Taxonomie ab, um einen reibungslosen Ablauf und maximalen Fördernutzen zu gewährleisten. 

Zirkuläres Bauen ist zunehmend förderfähig – insbesondere im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), etwa durch das KfW-Programm Klimafreundlicher Neubau oder über Landesmittel im Bereich nachhaltiger Stadtentwicklung. Förderfähig sind dabei sowohl die baulichen Maßnahmen selbst als auch begleitende Beratungs- und Planungsleistungen zur Erstellung von Gebäuderessourcenpässen oder Rückbaukonzepten. Die Gottlob-Rommel-Gruppe berät bei der Auswahl geeigneter Förderprogramme und begleitet die Antragstellung. 

Die Integration zirkulärer Kriterien verursacht im Verhältnis zum Gesamtprojekt keinen wesentlichen Mehraufwand – vorausgesetzt, sie wird frühzeitig in die Planung eingebunden. Bei Neubauten erfolgt die Umsetzung idealerweise ab Leistungsphase 2 (Vorplanung) und wird über die Ausschreibung bis zur Bauausführung fortgeführt. In Bestandsprojekten kann eine Materialerhebung mit anschließender Rückbauplanung innerhalb weniger Wochen abgeschlossen werden. Die Gottlob-Rommel-Gruppe sorgt dafür, dass zirkuläre Prinzipien nahtlos mit minimalem Aufwand und maximalem Nutzen in Ihre Planungsprozesse integriert werden. 

Urban Mining bezeichnet die Rückgewinnung von Rohstoffen aus bestehenden Gebäuden, Infrastrukturen und urbanen Räumen. Anstatt neue Rohstoffe zu verwenden, nutzt Urban Mining das Potenzial der „gebauten Umwelt“ als Rohstofflager. Im Bauwesen bedeutet das: Beim Rückbau von Gebäuden werden wiederverwendbare Materialien wie Stahl, Beton, Ziegel oder Kupfer systematisch erfasst, aufbereitet und dem Materialkreislauf erneut zugeführt. Damit ist Urban Mining ein wesentlicher Bestandteil kreislaufgerechten Bauens, bei dem Ressourcen geschont und Baustoffe im Kreislauf gehalten werden.