Umweltmanagement
Mit Umweltmanagementsystemen die Nachhaltigkeitsperformance verbessern
Ein funktionierendes Umweltmanagementsystem ist ein wirksames Steuerungsinstrument für ökologisches Handeln im Unternehmensalltag. Ob als Teil einer ESG-Strategie oder als eigenständiger Schritt in Richtung Umweltschutz: Systeme wie EMAS oder ISO 14001 schaffen messbare Transparenz, binden Mitarbeitende ein und verbessern kontinuierlich die Umweltleistung.
Für Bauherren und Immobilienbesitzer werden Umweltmanagementsysteme immer wichtiger, auch wenn keine allgemeine gesetzliche Pflicht zur Einführung eines Umweltmanagementsystems besteht. Für bestimmte Unternehmen mit hohem Energieverbrauch (>7,5 GWh pro Jahr) schreibt das deutsche Energieeffizienzgesetz (EnEfG) jedoch die Einführung eines Energiemanagement- oder Umweltmanagementsystems (z. B. ISO 50001 oder EMAS) verpflichtend vor. Auch für viele Akteure, die nicht gesetzlich verpflichtet sind, entstehen in der Praxis zunehmend faktische Anforderungen: Öffentliche Ausschreibungen, ESG-Vorgaben, Fördermittelbedingungen und Nachhaltigkeitszertifizierungen verlangen den Nachweis systematischer Umweltleistungen. Die Gottlob-Rommel-Gruppe ist seit 2021 EMAS-validiert. Wir kennen die Herausforderungen und auch die Potenziale dieser Systeme aus erster Hand. Diese Erfahrungen machen uns zu einem praxisnahen Partner für Unternehmen, die ihr Umweltmanagement neu aufbauen, weiterentwickeln oder gezielt zertifizieren möchten.
Unsere Referenzen ansehen
Alle ESG-Beratungsleistungen im Überblick
FAQs zum Thema
Warum Umweltmanagement mit der Gottlob-Rommel-Gruppe?
Unsere ESG-Berater verbinden bautechnisches Know-how mit fundierter Systemkompetenz. So entsteht ein Umweltmanagement, das zu Ihren Prozessen, Gebäuden und Lieferketten passt – auditfähig, wirtschaftlich sinnvoll und zukunftsorientiert.
Wir begleiten Sie bei allen Schritten zur Implementierung von EMAS oder der ISO 14001: vom Aufbau des Berichtswesens über dessen Integration in bestehende Strukturen bis hin zur Zertifizierung oder Validierung. Zudem entwickeln wir Schulungskonzepte für Mitarbeitende und bieten ganzheitliche Kommunikationslösungen.
Hier geht es zur EMAS-Erklärung der Gottlob-Rommel-Gruppe
Sie haben bereits ein Umweltmanagementsystem etabliert? Wir unterstützen Sie bei der Weiterentwicklung Ihres Umweltmanagementsystems: zum Beispiel durch Integration in Ihre ESG-Berichterstattung, der Verschlankung interner Prozesse oder gezieltes Kennzahlenmonitoring.
Unser Leistungsspektrum im Bereich Umweltmanagementsysteme
EMAS oder ISO 14001
- Begleitung bei der Einführung von Umweltmanagementsystemen
- Unterstützung bei Aufbau, Dokumentation und Implementierung von ISO 14001 oder EMAS, von der ersten Gap-Analyse bis zur externen Zertifizierung oder Validierung
- Verknüpfung mit baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen
- Identifikation von Synergien zwischen Umweltmanagement, Bauprojekten und technischen Anlagen für eine messbare Verbesserung Ihrer Umweltbilanz
- Unterstützung bei Umwelterklärungen, interner Kommunikation sowie Schulungen der Mitarbeitenden
- Optimierung bestehender Systeme
Sie möchten ein Umweltmanagementsystem nach EMAS oder der ISO 14001 in Ihrem Unternehmen einführen? Sprechen Sie uns an.
Unser ESG-Beratungsexperte

Innovation & Entwicklung, ESG-Beratung
Justus Sieling
Projektleiter Umweltmanagement, ESG-Berater & DGNB-Consultant
FAQs zum Thema Umweltmanagement und -systeme
Ein Umweltmanagementsystem (UMS) ist ein strukturierter Ansatz zur Steuerung und Verbesserung der Umweltleistung eines Unternehmens. Es hilft Bauunternehmen dabei, ökologische Anforderungen systematisch umzusetzen, Umweltrisiken zu minimieren und nachhaltige Bauprojekte effizient zu planen und durchzuführen.
Grundsätzlich besteht keine allgemeine gesetzliche Pflicht zur Einführung eines Umweltmanagementsystems. Für bestimmte Unternehmen mit hohem Energieverbrauch schreibt das deutsche Energieeffizienzgesetz (EnEfG) jedoch die Einführung eines Energiemanagement- oder Umweltmanagementsystems (z. B. ISO 50001 oder EMAS) verpflichtend vor. Darüber hinaus verlangen öffentliche und private Auftraggeber, Fördermittelgeber oder Nachhaltigkeitszertifizierer häufig einen belastbaren Nachweis über Umweltmaßnahmen, den ein UMS zuverlässig liefert.
Ein Umweltmanagementsystem erhöht die Ressourceneffizienz, unterstützt die Einhaltung von Umweltvorgaben und stärkt die Rechtssicherheit. Zudem verbessert es die Förderfähigkeit und steigert die Chancen bei öffentlichen und privaten Ausschreibungen im Hoch- und Tiefbau.
Im Baugewerbe sind vor allem ISO 14001 und EMAS relevant. Beide Systeme schaffen eine verlässliche Struktur zur Umsetzung von Umweltzielen und werden als anerkannte Nachweise im Rahmen von ESG-Berichterstattung und Nachhaltigkeitszertifizierungen (z. B. QNG, DGNB, BREEAM) eingesetzt.
Die ISO 14001 ist eine weltweit anerkannte Norm für Umweltmanagementsysteme. Sie legt Anforderungen für die systematische Erfassung, Steuerung und Verbesserung aller umweltrelevanten Prozesse eines Unternehmens fest. ISO 14001 unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und hilft, Umweltziele effizient zu erreichen.
EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist das Umweltmanagementsystem der Europäischen Union. Es basiert auf der ISO 14001, erweitert diese aber um zusätzliche Anforderungen, insbesondere eine öffentliche, validierte Umwelterklärung. EMAS fördert eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung und bietet hohe Transparenz gegenüber Stakeholdern, Behörden und der Öffentlichkeit.
Ein Umweltmanagementsystem bildet eine robuste Grundlage zur Umsetzung der E‑Säule (Environment = Umwelt) der ESG-Strategie. Es ermöglicht die strukturierte Erfassung von Umweltkennzahlen, unterstützt die CSRD-konforme Nachhaltigkeitsberichterstattung und stärkt die ESG-Bewertung durch Investoren, Partner und Förderinstitutionen.
Der Aufbau eines Umweltmanagementsystems umfasst mehrere Schritte – darunter eine erste Gap-Analyse, die Definition von Umweltzielen, die Erstellung der erforderlichen Dokumentation sowie die Umsetzung in die betrieblichen Abläufe, wie internen Audits. Der Prozess endet mit der externen Zertifizierung nach ISO 14001 oder der EMAS-Validierung.
Bereits eingeführte Umweltmanagementsysteme lassen sich durch gezielte Maßnahmen weiterentwickeln, beispielsweise durch die Integration in Nachhaltigkeitsberichte, die Vereinfachung oder Digitalisierung von Prozessen oder den Aufbau eines Kennzahlensystems zur kontinuierlichen Leistungsüberprüfung.
