Geschichte

Das ist's ja, was den Menschen zieret, Und dazu ward ihm der Verstand,
Dass er im innern Herzen spüret, Was er erschafft mit seiner Hand.

Auszug aus "Das Lied von der Glocke", Friedrich Schiller, 1759-1805

Qualität lässt sich planen

Schon 1799 waren einem der größten deutschen Dichter handwerkliches Können, Sachverstand und Fleiß ein Loblied wert. Die Zeiten ändern sich, doch alte Wertvorstellungen bleiben und sind Leitlinien unserer Arbeit, auch heute noch.

Im ehemaligen "Maurerdorf" Denkendorf bei Esslingen wurde unser Unternehmen 1901 vom Maurermeister Gottlob Rommel sen. und einem Kompagnon gegründet. Von Beginn an wurde ein ganz besonderes Augenmerk auf die Qualität gelegt. Der Leitspruch Gottlob Rommels war "was du tust das tue recht"; dieser wurde für die Mitarbeiter und das Unternehmen prägend, in höchst wechselvollen Zeiten, über die Hochs und Tiefs der ersten drei Jahrzehnte hinweg.

Der Sohn des Gründers, Gottlob Rommel jun., übernahm nach seinem Bauingenieurstudium zusammen mit seinem Kompagnon Wilhelm Keller im Jahre 1933 die Firmenleitung. Den Aufbaujahren im Unternehmen "Rommel & Keller" folgten die Kriegsjahre, in denen das Baugeschäft fast völlig zum Erliegen kam. Ab 1945 half das Unternehmen in sehr arbeitsreichen Jahren das zu 45 Prozent kriegszerstörte Stuttgart wieder aufzubauen.

1956 trennten sich die Kompagnons; seit dieser Zeit wird unser Unternehmen unter der Firma Gottlob Rommel weitergeführt. Der Schwerpunkt verschob sich zunehmend weg vom Mauerwerksbau und hin zum Stahlbetonbau.

Das Qualitätsdenken von Gottlob Rommel jun. fand seinen Ausdruck in der Devise "lieber zu viel als zu wenig Zement". Dies wird verständlich, wenn man bedenkt, dass in den Nachkriegsjahren Beton noch auf der Baustelle hergestellt wurde und damals keine Anlagen zur Verfügung standen, welche eine exakte Dosierung der Beton-Zuschlagstoffe zuließen. Zement bestimmt die Druckfestigkeit und ist der teuerste Zuschlagstoff.

Das "lieber zu viel als zu wenig Zement" führte zu einem Beton mit besonders hoher Druckfestigkeit. Sehr zum Leidwesen der Bauhandwerker, wenn später - in Zeiten, in denen es noch keine Bohrhämmer gab - ein Wanddurchbruch mit Hammer und Meißel aus dem von unseren Mitarbeitern hergestellten Beton herausgeschlagen werden musste.

Seit 1972 leitet Eberhard Rommel, der Enkel des Gründers, das Unternehmen gemeinsam mit einem bewährten Führungsteam. 2010 wurde Rainer Alber, der ebenfalls 1972 in das Unternehmen eintrat, zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Im Rahmen der Nachfolgeregelung trat als dritter Geschäftsführer Andy Vonderlind im Oktober 2015 dem Unternehmen bei. Weiter wurden die langjährigen Führungskräfte des Unternehmens Thomas Besemer, Jürgen Klotz und Uli Kälber im Januar 2016 zu stellvertretenden Geschäftsführern bestellt.

Zum 01.01.2017 zogen sich Eberhard Rommel und Rainer Alber aus dem operativen Geschäft zurück und die neue Geschäftsführung mit Thomas Besemer, Uli Kälber, Jürgen Klotz und Andy Vonderlind trat in Kraft.

Heutiger Ausdruck unseres Qualitätsdenkens ist die Leitlinie "Qualität lässt sich planen". Sie ist in unserem Leitbild festgeschrieben und meint längst nicht mehr nur die "Hardware" Beton. Sie ist für unser aller Arbeit, ob Baustelle, Bauhof oder Büro bestimmend geworden.

Mit unserem 1997 eingeführten Qualitätsmanagementsystem können wir die definierten Qualitätsziele viel systematischer und umfassender erreichen, als dies unseren Vorgängern möglich war - zum Nutzen unserer Bauherren und Architekten. Unsere "Mission" sehen wir im "Bauen zur vollen Zufriedenheit von Bauherr und Architekt". Dies bestätigen uns auch unsere Kunden.

"Auf Rommel ist Verlass". Dies ist die wörtliche Wiedergabe der Aussage eines Bauherren bei einem Richtfest, für den wir schon viele Male bauen durften. Dieser Aussage fühlen wir uns verpflichtet.