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Regelmanns bauen

Wenn der Vater seinem Sohn im Teenager-Alter rät, „Dann fang doch bei uns an!“, spricht das auf jeden Fall für ein Unternehmen, also in unserem Fall für Gottlob Rommel.

35 Kilometer nimmt Peter Regelmann wochentäglich unter die Räder, bis er an seinem Schreibtisch ist. Regelmann, 54 Jahre, arbeitet als Bauingenieur bei Rommel SF-Bau und so weit der Weg vom heimischen Adelberg bis Stuttgart auch ist - der Weg zum Bauen war für den studierten Bauingenieur stets vorgezeichnet. Schon Urgroßvater, Großvater und Vater hatten ein kleines Baugeschäft im Ort.

 

Peter Regelmann erinnert sich gern an seine ersten Tage auf der Baustelle: "Wir waren als Kinder von klein auf mit dabei und die schönsten Erinnerungen habe ich natürlich an die verbotenen Dinge wie zum Beispiel Kranfahren. Über das Bauen habe ich sehr viel in der Familie gelernt. Das können die wenigsten behaupten, oder? Dazu zähle ich handwerkliche Grundfähigkeiten beim Einschalen oder Mauern genauso wie räumliches Vorstellungsvermögen, um Baupläne richtig zu lesen."

 

Peter Regelmann hat offensichtlich auch seinen Sohn Lucas Regelmann inspiriert, der bei unserem Gespräch mit am Tisch sitzt: Denn Lucas hat mit 21 Jahren seine Ausbildung zum Stahlbetonbauer gerade vorzeitig beendet. Natürlich bei Rommel. "Nach dem Abi ein richtiges Handwerk lernen, das war mir wichtig", erzählt er. Auf Rommel kam er während eines dreiwöchigen Schülerpraktikums. "Gleich am zweiten Tag hat mich der Polier voll mit einbezogen und wir haben die Sauberkeitsschicht eines großen Maschinenfundamentes betoniert. Das war spannend!" Für seine Ausbildung hat er dann genau eine Bewerbung geschrieben - und die hat gepasst.

 

Wie hat sich das Bauen eigentlich verändert in den vergangenen dreißig und in den vergangenen drei Jahren? Wir haben die Regelmanns nach ihrer ganz persönlichen Perspektive gefragt.

 

Peter Regelmann: "Da sehe ich vier wichtige Trends auf den Baustellen und in der Planung. Erstens werden immer mehr Beton- und Bauelemente vorgefertigt und dann auf der Baustelle mit Ortbeton kombiniert. Das ist eine der effizientesten Arten zu bauen. Zweitens werden Bauelemente immer großformatiger. Die klassischen, kleinen Ziegel, die wir von früher kennen, werden heute oft nur aus optischen Gründen oder bei der Denkmalsanierung eingesetzt. Drittens ist das Bauen heute hochtechnisiert und viertens werden gerade viele Prozesse digitalisiert, was das Baugeschäft kalkulierbarer und damit sicherer macht."

 

Lucas Regelmann: "Wir müssen die Arbeitsabläufe auf der Baustelle oft zehnminutengenau einhalten. Das kommt daher, dass wir immer öfter nicht auf der grünen Wiese bauen, sondern in bestehenden Stadtvierteln oder Gewerbegebieten. Dort ist es dann oft eng, und wir haben wenig Platz für Technik und Baumaterial. Beides muss genau geplant werden und wird oft just-in-time angeliefert. Hinzu kommen ganz neue Materialien. Da können sich die älteren Kollegen nicht immer auf ihre Erfahrung verlassen, sondern wir müssen Neues ausprobieren und wir Jüngeren stellen dabei auch die ein oder andere Routine direkt in Frage. Drittens arbeiten wir bei dem gegenwärtigen Bauboom viel mit Kollegen aus ganz Europa zusammen. Die haben oft richtig was drauf, aber man muss mit denen erst mal ins Gespräch kommen."

 

Die Ausbildungszeit verkürzt zu haben, bedeutet für Lucas Regelmann aber nicht das Ende seiner Ausbildung. Im Gegenteil! Mit der Berufsausbildung in der Tasche stehen ihm viele Wege offen: Techniker, Meister, eventuell später ein Studium. Und Bauen ist ja auch ein zeitloses Handwerk, das kann ihm keiner nehmen. Regelmanns bauen also weiter! Bei Rommel. Wenn das kein Vertrauensbeweis ist!

 

Welche Ausbildungsmöglichkeiten Väter ihrem Nachwuchs bei Gottlob Rommel empfehlen können? Schauen Sie doch mal hier.

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