News

Jobrad – das 100-ste!

E-Mobility ist nicht mehr wegzudenken – auch nicht bei Gottlob Rommel. Seit August 2018 können die Mitarbeiter die leise und umweltfreundliche Art der Fortbewegung nun auf zwei Rädern erleben: mit, aber natürlich auch ohne Motor.

Im August, genau vor 2 Jahren, wurde der Benefit ‚Jobrad‘ bei Gottlob Rommel eingeführt. Wir sprechen mit Frank Bock, Mitinitiator und Ansprechpartner, wenn es um die Bestellung des Jobrads geht, zum aktuellen Stand der Dinge.

Wie kam es, dass Sie sich so stark für das Thema eingesetzt haben?

Frank Bock: Das ist ziemlich schnell erklärt. Ich bin selbst begeisterter Radfahrer. Ich fahre oft lange Strecken – vor allem am Wochenende. Da bekommt man so richtig gut den Kopf frei. Und man bleibt fit. Leider ist mein Anfahrtsweg ins Büro zu lang. Daher kommt bei mir das Jobrad nur in der Freizeit zum Einsatz. Aber immer mehr Kolleginnen und Kollegen nutzen das Jobrad für die tägliche Fahrt ins Büro. Es wurden sogar die Parkflächen für die Fahrräder ausgebaut und neue Duschen gebaut. So kann man nach der Anreise frisch in den Arbeitstag starten.

Das Jobrad nur in der Freizeit nutzen – geht das denn?

Frank Bock: Die Frage kann ich ganz klar mit »Ja« beantworten. Um diesen Vorteil nutzen zu können muss man nicht zwangsläufig mit dem Rad ins Büro oder zur Baustelle fahren. Unsere Baustellen liegen in der Regel in einem Umkreis von 60-70 Kilometer um Stuttgart – das wäre dann in der Tat sehr sportlich. Unsere Baustellen-Mitarbeiter bspw. bilden Fahrgemeinschaften. Da kommt das Jobrad dann zum Einsatz.

In der ersten Woche nach der Einführung wurden bereits 7 Räder bestellt. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge – wurde bzw. wird das Angebot immer noch so gut angenommen?

Frank Bock: Wir erleben gerade einen Mini-Fahrradboom. Ich denke, das Rad ist ein riesen Gewinner dieser verrückten Zeit. Aufgrund der aktuellen Situation konnten wir im Frühjahr nochmals einen deutlichen Anstieg verzeichnen. Im August, also genau 2 Jahre nach der Einführung dieses Mitarbeiter-Benefits, liegt nun die 100-ste Bestellung auf meinem Tisch. Wir „Nullen“ – es gibt also etwas zu feiern! Auch der getätigte Umsatz hat mich beeindruckt. Es wurden Räder im Wert von 350.000 € bestellt.

Wie sieht es mit den Bearbeitungs- und Lieferzeiten aus? Gibt es aufgrund der großen Nachfrage Einschränkungen?

Frank Bock: Eigentlich ganz gut. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jobrad sind sehr bemüht auch in diesen schwierigen Zeiten die gewohnt kurzen Bearbeitungszeiten zu gewährleisten. Aber auch die Lieferanten sind sehr bemüht. Viele mussten in Kurzarbeit gehen, weil die Zulieferer nicht liefern konnten. Aber so langsam normalisiert sich die Situation. Dennoch müssen sich die Kolleginnen und Kollegen auf längere Wartezeiten einstellen. Aktuell sind es 3 – 4 Werktage. Aber dem sehen wir gelassen entgegen.

Sind Trends bei den Käufen – hinsichtlich Fahrradtyp, Preisen und Käufern zu verzeichnen?

Frank Bock: Ein deutlicher Trend ist beim Fahrradtyp zu verzeichnen. So wurden bisher 74 Pedelecs aber nur 26 klassische Fahrräder gekauft. Bei den Preisen hingegen gibt es keinen deutlichen Trend. Der Durchschnittspreis liegt bei 3.600 bzw. 2.900 Euro, was ich beachtlich finde. Auch beim Käufertyp halten sich die Bürokollegen mit den Baustellenkollegen die Waage – das freut uns besonders.

 

Veröffentlicht am:
Zurück